Der Fußball
Die Regeln des Balls
Die festgelegten Regeln für einen Fußball haben sich in der Zeit des Fußballsports erheblich geändert. Von Jahr zu Jahr gab es immer wieder Erneuerungen und die Hersteller oder auch die Spieler und Trainer haben immer wieder Anregungen gegeben wie man den Fußball verbessern konnte damit er schneller, weiter oder höher fliegt. Heutzutage gibt es nur noch ein Regelbuch für den Fußball.
Jeder hat schon einen Fußball gesehen und weiß wie ein Fußball auszusehen hat. Der Eigentliche Fußball hat die Farbe weiß und die „Flecken“ sind Schwarz. Er ist ein IKOSAEDER. Ein IKOSAEDER besteht aus zwölf ecken und 20 Sechsecken.
Der DFB (deutscher Fußballbund) hat für den Fußball verschiedene Regeln festgelegt, die auch vor jedem Spiel überprüft werden oder auch in jeder Fabrik in denen Fußbälle hergestellt werden.
Der DFB sieht vor das ein Ball der Größe 5 folgende Regeln besitzen muss:
- Form einer Kugel
- Material muss aus Leder oder einem ähnlichen geeignetem Material sein
- der Umfang sollte mindestens zwischen 68 und 70 cm sein
- die Masse sollte zwischen 410 und 450 g sein, vor Spielbeginn
- sollte ein Überdruck von 0,6 – 1,1 bar haben.
Diese Größe unterscheidet sich mit der Größe mit der die Jugend Fußball spielt. Mit der Größe 5 spielen meist nur die Profispieler. In der G – Jugend spielen die Jugendlichen mit kleineren Bällen, die die Größe 4 haben. Doch auch Größe 4 hat bestimmte Regeln, zum Beispiel muss der Umfang des Balls zwischen 63,5 und 66 cm sein und die Masse zwischen 350 und 390 g.
Die Herstellung
Die heutigen DFB Fußballbälle werden meist in Pakistan in der Stadt Sialkot hergestellt. Aus dieser Stadt stammen etwa drei Drittel der gesamten Wertproduktion von 40 Millionen Stück pro Jahr. Jeder dieser Fußbälle wird entweder von sehr schlecht bezahlten Näherinnen oder von Kindern unter 14 Jahren. Und doch wird durch den Vertrieb der Fußbälle vielen Pakistanern der Lebensunterhalt gesichert. Seit dem Jahr 2004 werden überwiegend nur noch Kunststoffbälle hergestellt. Dieses bedroht aber das Auskommen von 10.000 Pakistanern, denn diese müssen nicht mehr von Hand vernäht werden, sondern werden vollautomatisch verklebt.
Auch für die Anfertigung von Fußbällen gibt es verschiedene Regeln:
- auf der Rückseite wird PVC verklebt, mit einem Futter aus mehreren Lagen Baumwolle und Polyester, der Ball wird dadurch stabiler und bleibt in seiner Form
- die Waben werden gestanzt und mit Schlitzen versehen
- Die Waben, Gummiblase und die Nähfäden werden zu Sätzen sortiert
- Die Fäden werden in Wachs eingetaucht, der Ball wir Wasserdicht
- Zum Schluss erfolgt die Qualitätskontrolle, hier werden Rundheit, Masse, Luftverlust überprüft
- Kontrolle geschafft werden die Bälle lackiert und werden mit Design und Markenlabel versehen.
Ein Arbeiter stanzt pro Tag Einzelteile für etwa 300 – 400 Bälle und für einen Ball rechnet man ungefähr mit 3 Stunden Arbeitszeit, so dass ein Näher in Pakistan etwa 3 Bälle am Tag schafft.
Am Ende aller Arbeiten werden die fertigen Bälle Exportfertig Verpackt und per Flugzeug oder per Schiff in die jeweiligen Bestimmungsorte versandt.
